Gruppentherapie im Gestaltansatz
In der sich regelmäßig treffenden Gestaltgruppe eröffnen sich Möglichkeiten, den eigenen Entwicklungsprozess bewusst zu gestalten, ihn mit dem von anderen Menschen zu verbinden und sich selbst in der unmittelbaren Begegnung zu erleben.
In der Gruppentherapie können sich die Teilnehmer/innen gegenseitig anregen, aufmerksam machen und unterstützen. Manches von dem, was uns anvertraut wird, kennen wir aus dem eigenen Leben und betrachten es hier aus einer veränderten Perspektive.
Manches ist zunächst vielleicht fremd und daher überraschend. Nicht alles, was wir an der Kontaktgrenze entdecken, finden wir spontan angenehm. Doch alles ist Teil des Lebens und entwickelt bei achtsamem Umgang eine heilsame Kraft. Die Erfahrung in der Gruppe wirkt unmittelbar. Individuum und Gruppe sind gleichermaßen wertvoll.
In der Gruppentherapie finden dialogische Grundhaltung und der Prozess freier Gestaltbildung zueinander. Hier kann sich jede/r in im eigenen Kontaktverhalten erfahren. Hier lassen sich einerseits emotionale Blockierungen und ihre biografischen Hintergründe erforschen und andererseits Ressourcen entdecken, um schließlich neue und unverstellte Wege in einer erfüllten Lebensführung zu finden. Sich in diesem Rahmen zu begegnen heißt, sich an der Seele zu berühren.
In der Gruppentherapie verbinden sich die unterschiedlichen Qualitäten des Gestaltansatzes mit gruppendynamischen und auch systemischen Ansätzen zu einem intensiven Erfahrungsfeld.
In der
kommen methodisch je nach Prozess und Sinn unter anderem die klassische Gestaltarbeit in der Gruppe, Psychodrama, Gestalt-Skulpturen, Dyaden- und Triadenarbeiten sowie das differenzierte Feedback zum Einsatz. Dazu alles was die eigenen Sinne sensibilisiert: Klangerleben, Körperarbeit, Bildgestaltung, Phantasiereisen, Therapie der Träume und anderes mehr.